Der Hamburger Hafen – Von der Sackkarre zum Container

40 Fuß – das ist heute der Standardcontainer, zwölf Meter zehn. Eine halbe Million davon werden in Hamburg-Altenwerder pro Jahr umgeschlagen. Und keiner weiß was drin ist. Der Zoll kommt später. – Vor 100 Jahren war das anders: Der moderne Hafen fing mit der Sackkarre an, mit dem Schauermann, und mit einem Schiff. 9.000 Tonnen schoben sich damals die Elbe hinauf.

 

Mit der „Schott’schen Karre“ fing der „Schnelle Hafen“ an! Noch in den 20er Jahren galt sie als Errungenschaft. Im Schuppen eine Schiffsladung Baumwolle, und nur zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Schiff. Die Baumwolle musste schnell gewogen und dann abtransportiert werden. Mit der neuen „ALESCO-Waage“ dauerte das Wiegen nur wenige Tage.

Im Hamburger Hafen
Im Hamburger Hafen
Auch 1960 herrschte bereits viel Betrieb im Hamburger Hafen
Auch 1960 herrschte bereits viel Betrieb im Hamburger Hafen
Container haben die Sackkarren im Hamburger Hafen abgelöst
Container haben die Sackkarren im Hamburger Hafen abgelöst
Kräne als Denkmal Andenken an vergangene Zeiten
Kräne als Denkmal Andenken an vergangene Zeiten

Die Waage ist in einem Filmbeitrag zu sehen und steht heute im Hafen in Schuppen 50. Sie ist eine der wenigen noch existierenden Exemplare dieser Bauart.

Quelle: Website des NDR Fernsehen – www.ndr.de